Das Schwein an sich
Mir ist wieder einmal aufgefallen, dass es wohl kaum ein anderes Tier gibt, das in so vielen Redewendungen und Ausdrücken herhalten muss, wie das Schwein. „Sauheiß ist es heute wieder.“ „Ich schwitz wie ein Schwein.“ „So eine Drecksau, schau was der für Schweißflecken hat, groß wie Sau …“
Was ist es, das diesen Paarhufer so allgegenwärtig macht ? Besonders gehäuft findet man ver-sau-te Wortschöpfungen, wenn es um den zwischenmenschlichen Austausch von Intimitäten geht (für die 9Live-Zuschauer: wenn’s ums Bumsen geht). Da gibt es Wendungen wie: „Du Ferkel denkst auch nur an das Eine.“, „Mein Gott bist du versaut.“ oder auch: „Gib mein Höschen wieder her, du Schwein.“
Könnte man da nicht auch mal nach Alternativen suchen, zwecks Abwechslung ? Hier einige Vorschläge von mir:
- Du schwitzt wie ein Kamel in der Achsel.
- Da stinkts wie beim Elch unterm Schwanz.
- Du denkst auch nur an das Eine, du elender Gummibaum (oder für Akademiker: Du Ficus Elastica).
- Mein Gott bist du ver-hund-st.
Also, gönnt dem Schwein eine Auszeit und nehmt doch auch mal den ganzen Rest der vielfältigen bunten Tierwelt her, um lustige Redewendungen und Ausdrücke zu basteln. Ich für meinen Teil wollte schon immer mal einen Film über Kühe drehen.
Und wisst ihr, wie ich den nennen werde ?
Muh-Vieh !
In diesem Sinne, Euer Mario.

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