Tagtraum

•Mai 4, 2008 • Kommentar schreiben

Kann deinen Atem spüren
In meinem Gesicht
Versinke in Deinen Augen
Nur wir beide, in unsrer Welt
Bin verloren, willenlos, hilflos
Und doch will ich für immer so sein.

Stehst weit entfernt von mir
Und doch so nah
Sehen uns zum allerersten Mal
Und sind doch so vertraut
Bin glücklich, verliebt, verloren
Und doch will ich für immer so sein.

Hoffe auf einen Blick von dir
Unbekannte Vertraute
Doch du siehst mich nicht
Siehst nicht den Einen unter den Tausend
So trennen sich unsre Wege, unsre Leben.

Wieder bin ich allein und harre dem nächsten Traum
Und doch will ich für immer so sein.

Das Schwein an sich

•Oktober 3, 2007 • Kommentar schreiben

Mir ist wieder einmal aufgefallen, dass es wohl kaum ein anderes Tier gibt, das in so vielen Redewendungen und Ausdrücken herhalten muss, wie das Schwein. „Sauheiß ist es heute wieder.“ „Ich schwitz wie ein Schwein.“ „So eine Drecksau, schau was der für Schweißflecken hat, groß wie Sau …“

Was ist es, das diesen Paarhufer so allgegenwärtig macht ? Besonders gehäuft findet man ver-sau-te Wortschöpfungen, wenn es um den zwischenmenschlichen Austausch von Intimitäten geht (für die 9Live-Zuschauer: wenn’s ums Bumsen geht). Da gibt es Wendungen wie: „Du Ferkel denkst auch nur an das Eine.“, „Mein Gott bist du versaut.“ oder auch: „Gib mein Höschen wieder her, du Schwein.“

Könnte man da nicht auch mal nach Alternativen suchen, zwecks Abwechslung ? Hier einige Vorschläge von mir:

  • Du schwitzt wie ein Kamel in der Achsel.
  • Da stinkts wie beim Elch unterm Schwanz.
  • Du denkst auch nur an das Eine, du elender Gummibaum (oder für Akademiker: Du Ficus Elastica).
  • Mein Gott bist du ver-hund-st.

Also, gönnt dem Schwein eine Auszeit und nehmt doch auch mal den ganzen Rest der vielfältigen bunten Tierwelt her, um lustige Redewendungen und Ausdrücke zu basteln. Ich für meinen Teil wollte schon immer mal einen Film über Kühe drehen.

Und wisst ihr, wie ich den nennen werde ?

Muh-Vieh !

In diesem Sinne, Euer Mario.

Kunst ?

•August 19, 2007 • Kommentar schreiben

Kunst. Was ist Kunst eigentlich ?

Irgendwie hat mir schon immer der Sinn für’s Abstrakte gefehlt. Ich fand immer Bilder am Schönsten, auf denen man ne schöne Landschaft sieht, ein Straßencafe bei Nacht, nen röhrenden Hirsch oder einfach nur von der Natur gut ausgestattete weibliche Homo Sapiense (mei, fette Weiber halt). Mit abstrakter Kunst kann ich dagegen wenig anfangen, was hat sich der Künstler dabei gedacht, als er wohl diesen grünen Kreis inmitten der blauen Linien gesetzt hat ? Ja, was weiß ich ? An Scheißdreck wahrscheinlich ! Er fands halt wahrscheinlich einfach geil, nen grünen Kreis inmitten blauer Linien zu sehen, oder vielleicht ist ihm das auch eingefallen als er sich völlig stoned seine Rübe am Klosett gestoßen hat.

Neulich schau ich des nachts beim Zappen so ein wenig in einen Film rein. Das soll wohl auch abstrakte Kunst gewesen sein. Da geht’s um eine Frau, randvoll mit Psychosen, Profilneurosen, Perversionen, die hatte quasi sämtliche -osen und -onen die man sich nur grade vorstellen kann. Oder anders gesagt: a Schepperle hat’s halt g’habt, die Alte. Nicht mehr alle Kerzen aufm Leuchter. Lief nicht mehr auf allen Zylindern. Und da sie mit Anfang 40 noch bei ihrer ihr Wesen dominierenden Mutter wohnt und mit selbiger das Ehebett des verstorbenen Vaters teilt, is das ja auch irgendwo logisch. Verhältnis zu Männern ? Naja, sie schnüffelt in Porno-Kinos gern an den Tüchern, die im Abfall liegen. Als es aber dann soweit kam, dass sie sich im Badezimmer mit ner Rasierklinge an der Mumu rumgeschnippelt hat, hab ich echt umgeschalten.

Und in der Fernsehzeitung hab ich gelesen, dass das Ding etliche Male ausgezeichnet wurde. Ich versteh es nicht …

Wenn’s nach mir ging, hätte "Stirb langsam" auch längst einen Oscar bekommen. Und zwar pro Teil einen.

Aber leider oder zum Glück geht’s ja ned nach mir.

Zu Anbeginn des Weblogs…

•August 4, 2007 • Kommentar schreiben

Samstag, 4. August 2007. Dreiviertel Drei.

Mein allererster Weblog. *Fanfare*

Heute ist also der Tag, an dem ich mich spontan entschlossen habe, meine größtenteils komödiantisch angehauchten geistigen Ergüsse nicht weiter auf meiner Homepage, sondern zentral in einem eigenen Weblog zu veröffentlichen. Damit quasi noch mehr Menschen die Chance haben, meine Ideen und meine Welt-Verbesserungs-Theorien zu ignorieren. In diesem Sinne: Da bin ich ja gespannt, ob ich mal neugierig bin !

Euer Mario